29.05.2017

Einladung zur Stolpersteinverlegung am 5. Juni 2017 in die Baustraße 6

Stol­per­steine“ sol­len den „Stol­pern­den“ zum Nach­den­ken anre­gen und ver­deut­li­chen, dass der Natio­nal­so­zia­lis­mus über­all seine Opfer gefun­den hat.

Mit dem Pro­jekt „Stol­per­steine“, macht der Köl­ner Künst­ler Gun­ter Dem­nig auf die Ver­trei­bung und Ver­nich­tung der Juden, der Sinti und Roma, der poli­tisch Ver­folg­ten, der Homo­se­xu­el­len, der Zeu­gen Jeho­vas und der Eutha­na­sie­op­fer im Natio­nal­so­zia­lis­mus auf­merk­sam.

Die Stol­per­steine aus Mes­sing, die vor dem letz­ten selbst­ge­wähl­ten Wohn­haus in den Bür­ger­steig ein­ge­las­sen wer­den, erin­nern an diese Opfer des NS-Ter­rors.

Inzwi­schen lie­gen Stol­per­steine in 1.600 Orten Euro­pas. Die AG Stras­burg des Akti­ons­bünd­nis „Vorpommern:weltoffen, demo­kra­tisch, bunt“ und die Stadt Stras­burg (Um.) möchte die Erin­ne­rung an die Men­schen auf­recht­erhal­ten, die einst hier wohn­ten. 

Den Anfang macht die Stras­bur­ger Fami­lie Wiersch. Sieg­fried Wiersch (ein ange­se­he­ner Geschäfts­mann) und seine Frau Mar­tha sind dem Holo­caust zum Opfer gefal­len. Die bei­den Söhne Bert­hold und Erich Wiersch konn­ten noch recht­zei­tig flie­hen. Beide haben den 2. Welt­krieg über­lebt. Die­ser Stras­bur­ger Fami­lie jüdi­schen Glau­bens wol­len wir mit jeweils einem Stol­per­stein geden­ken. 

Alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Stadt Stras­burg und Umge­bung sind herz­lich ein­ge­la­den, an der Ver­le­gung der „Stol­per­steine“  

am 05. Juni 2017 um 9:00 Uhr in der Bau­straße 6 teil­zu­neh­men.

Akti­ons­bünd­nis Vor­pom­mern: welt­of­fen, demo­kra­tisch, bunt“