18.01.2019

Gudrun Riedel erhält Verdienstorden des Landes

Foto: G. Lange

Beim Neu­jahrs­emp­fang der Minis­ter­prä­si­den­tin Manuela Schwe­sig in Neu­bran­den­burg wur­den enga­gierte Bür­ger mit dem Ver­dienst­or­den des Lan­des aus­ge­zeich­net. Neben Helga Bom­plitz aus Dal­berg, die für ihren lan­des­wei­ten Ein­satz für Senio­ren geehrt wurde, erhielt der Kunst­samm­ler Chris­toph Mül­ler aus Sass­nitz, der über hun­dert Gemälde an meh­rere Museen des Lan­des ver­schenkt hat, auch Gud­run Rie­del aus Stras­burg (Um.) die Aus­zeich­nung. Sie wurde für ihren Ein­satz für Frauen, Kin­der, vor allem für sozial schwa­che Men­schen und Flücht­linge geehrt.

„Aus­ge­grenzte Men­schen zusam­men­zu­brin­gen, ihnen das Gefühl zu ver­mit­teln, gese­hen und gebraucht zu wer­den, war mir schon immer eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit. Das ist es, was mich antreibt, auch als Rent­ne­rin wei­ter­hin ehren­amt­lich tätig zu sein“, sagte Gud­run Rie­del in ihrer Rede.

Auch setzte sie sich und ihre vie­len flei­ßi­gen Hel­fer für den Erhalt und die Sanie­rung des alten Gemein­de­hau­ses, das abge­ris­sen wer­den sollte, ein.

Der von ihr mit­ge­grün­dete gemein­nüt­zige „Evan­ge­li­sche Bera­tungs­dienst Nord­ost GmbH“ schloss im Dezem­ber 2018 seine Pfor­ten in Stras­burg. Es ist für sie ein beson­de­res Anlie­gen, die­ses Bera­tungs­an­ge­bot wie­der fort­zu­füh­ren. Vor allem den Men­schen, die in einer Lebens­krise ste­cken, möchte sie diese wich­tige Hilfe wie­der ermög­li­chen.